Zori (jap. übersetzt „Fußbekleidung aus Gras“) sind die traditionellen Sandalen aus Japan. Sie bestehen traditionell in der Regel aus einer festen Sohle aus Reisstroh, welche jedoch heute durch eine gummierte Schicht aus PUR-Schaum ersetzt wurde, um die Zori für den Alltagsgebrach fit zu machen. 2 oben angebrachte Riemen, entweder gekreuzt (Kreuzband), oder mit einem Steg in der Sohle vernäht (Zehensteg) geben dem Fuß den nötigen Halt im Zori.
Heute bekommen Zoris durch schöne Details, wie farbige Bänder ein hohen Wert für den täglichen Gebrauch, ähnlich den bekannten „Flip-Flops“. Zoris sind nicht für den dauerhaften Gebrauch draussen gedacht, da sich die Sohlen dabei zu schnell abnutzen. Bitte auch nicht im sehr feuchten Umfeld verwenden.
Geta ist die sehr traditionelle japanische Holzsandale, die in der Regel zusammen mit Tabi (Zehensocken) und einem Kimono oder Yukata, getragen wird. Markant für echte japanische Geta, sind die Ausführungen des Fussbettes aus Holz und die relativ hohe Sohle, welche in der Vergangenheit den Träger der Geta, im wahrsten Sinne des Wortes, zu einem „höheren“ Ansehen verhelfen sollte.
Jüngsten medizinischen Studien zufolge, soll das Tragen von Geta sich positiv auf verschiedenen Körperfunktionen, wie den Gleichgewichtsinn, die Balance und nicht zuletzt die Wadenmuskulatur auswirken !
Tabi (Zehensocken) werden in der Regel zu Zori oder Geta-Schuhen getragen
Traditionell werden in Japan weiße Tabi zu festlichen Anlässen, wie z.b. einer Teezeremonie benutzt, aber auch schwarze, speziell für Männer sind üblich.
In Europa können Tabi als überaus bequeme Haussocken auch ohne Schuhe getragen werden.
Die Tabi bestehen aus 100% fester , nicht elastischer Baumwolle und sind in verschiedenen Größen (nach cm, messen Sie Ihren Fuss !) erhältlich. Den nötigen Halt am Fuss, erhält der Tabi durch an der Ferse befindliche Haken und Ösen, mit welchen er verschlossen wird.