Wissenswertes über Grünen Tee
Die
Gegend um Yünnan in China gilt als das Ursprungsgebiet des Tees. Im
alten China und in Japan galt Grüner Tee als Medizin und wurde als solcher
verwendet. Die
Teepflanze, Camellia sinensis, um die sich viele Mythen ranken, ist eine
fernöstliche Verwandte der Kamelie.
Grüner
Tee, Schwarzer Tee und Oolong Tee werden alle aus den Blättern der gleichen
Pflanze gewonnen.
Grüner
Tee wird in Japan
über eine Distanz von ca. 1.600 km angebaut. Entsprechend groß ist auch die
Vielfalt der Teesorten. Das östlichste Tee-Anbaugebiet ist die im Nordosten von
Tokio gelegene Präfektur Saitama , wo der bekannte Sayama-Cha gedeiht. Das
westlichste Tee-Anbaugebiet ist die Insel Kyushu. Die 3 bedeutendsten
Anbaugebiete sind Shizuoka, Uji und Kyushu.
Shizuoka,
am Fuße des Berges Fuji gelegen, ist das größte und bedeutendste
Tee-Anbaugebiet Japans mit etwa 65 % der Gesamtproduktion. Aufgrund der
Bodenbeschaffenheit, des Klimas und der Lage ist diese Gegend ideal für den
Teeanbau und seit Jahrhunderten bekannt. Seine führende Position wurde Mitte
des 19. Jahrhunderts erreicht.
Uji,
in der Nähe der alten Kaiserstädte Kyoto und Nara gelegen, gilt gemeinhin als
die „Wiege“ der japanischen Teekunst, der Tee dieser Lage erfreut sich unter
Teekennern höchster Beliebtheit.
Kyushu
ist das zweitgrößte und traditionsreiche Tee-Anbaugebiet Japans.
Das
Geheimnis seiner Wirkung liegt in der Herstellung und Gewinnung nach der Ernte:
Durch
diese Behandlungsart werden die Teeblätter gleichsam versiegelt, die Enzyme
deaktiviert und der Fermentiervorgang vermieden. Damit wird erreicht, dass die
Wirkstoffe des Grünen Tees, vor allem der
hohe Gehalt der Vitamine B1, C und E erhalten bleiben.
Grundsätzlich ist zu sagen: Je besser die Qualität
eines Tees ist, umso höher ist der Gehalt an Teanin,
das heißt: Der Tee schmeckt besser!
Die Zubereitung der perfekten Tasse Tee ist unter
Teeliebhabern Thema endloser Diskussionen. Aus der Vielzahl der Rezepte und
Empfehlungen lassen sich jedoch gewisse Grundregeln ableiten:
Man nehme möglichst frisches und reines Wasser.
Je heißer das Wasser, umso herber bzw. bitterer
schmeckt der Sencha.
Wenn Sie es also herb mögen, nehmen Sie heißes
Wasser, wenn Sie Ihren Sencha lieber mild mögen, lassen Sie das Wasser etwas
abkühlen.
Und: Je niedriger die Wassertemperatur, umso länger
die Ziehzeit.
Probieren Sie einfach aus, wie Ihnen der Tee am besten
schmeckt!
Um die Entstehung des Teestrauches ranken sich eine
Vielzahl von Sagen und Legenden, wir haben eine für Sie ausgewählt:
Nach einer japanischen Legende gehen die Anfänge der Pflanze auf Prinz Bodhidharma, einen Wandermönch und bußfertigen ehemaligen Frauenhelden zurück. Nachdem er von seinen einstigen Eroberungen träumte, soll er sich beim Erwachen aus Reue die Augenlider ausgerissen haben. Als er später an jenen schicksalhaften Ort zurückkehrte, fand er an ihrer Stelle einen ungewöhnlichen Strauch vor. Er aß von dessen Blättern und wurde dadurch zu frommen Meditationen angeregt.